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  • Was geschieht bei der Bauabnahme?
    Die Bauabnahme ist die Gebrauchs- oder Schlussabnahme nach Fertigstellung des Rohbaus durch die Genehmigungsbehörde. Es wird geprüft, ob alle baugenehmigungsrechtlichen Auflagen erfüllt sind und der Bau plangerecht erstellt wurde.

    Außerdem bezeichnet die Bauabnahme auch die Endabnahme des Baus oder einzelner Gewerke durch den Bauherrn.
  • Wozu dient eine Baubeschreibung?
    Erklärt die bei der Realisierung eines Bauvorhabens angewendeten Techniken und eingesetzten Materialien. Durch die Baubeschreibung kann die Bauweise eines Gebäudes besser beurteilt werden. Sie ist ein Bestandteil für den Antrag zur Erteilung der Baugenehmigung.

    Wesentliches Element für viele Schnittschellen Im Zusammenhang mit Projekt und Ausführung. Mit den Plangrundlagen findet die Verbalisierung der gewählten Baumaterialien und Konstruktionen seine Verwendung als Leistungsbeschrieb im Zusammenhang mit Kosten und Terminen.
  • Was besagt die Baugenehmigung?
    Schriftlicher Bescheid der zuständigen Bauaufsichtsbehörde zur Genehmigung des Bauvorhabens. Die Baugenehmigung sagt aus, dass das beantragte Bauvorhaben in Abhängigkeit des Erfüllens bestimmter Auflagen ausgeführt werden darf. Die Auflagen richten sich nach der Bauordnung des jeweiligen Bundeslandes. Eine Baugehmigung ist zeitlich befristet und gebührenpflichtig.

    Eventuell notwendige Spartenprüfungen durch Wasserwirtschafts- oder Straßenbauamt, Ausnahmen oder fehlende Unterlagen können die Genehmigungen verzögern.
  • Welche Besonderheiten hat die Baugenehmigung in Bebauungsplangebieten?
    Die Verfahren zur Baugenehmigung sind in den letzten Jahren vereinfacht worden. Dies trägt zur rascheren Abwicklung bei, wenn das Bauvorhaben ganz und gar den Maßgaben des Bebauungsplans sowie den bautechnischen Anforderungen entspricht und die Erschließung gesichert ist. Die Bauunterlagen müssen bei den Gemeinden eingereicht werden.

    Der Bauantrag muss mit allen Unterlagen in dreifacher Ausfertigung eingereicht werden. Die zugehörigen Baupläne müssen von einem Bauvorlageberechtigten erstellt sein. Die Gemeinde prüft den Antrag vorab und leitet ihn an die zuständige Genehmigungsbehörde weiter. Nach der Prüfung kann die Genehmigung meist nach zwei bis drei Monaten erteilt werden.
  • Welche Funktion hat der Bauherr?
    Die Bauherrschaft ist Initiantin und Trägerin des Bauvorhabens. Sie muss auch die Funktion des "Projektleiter Bauherr" sicherstellen. Bei manchem Projekt besteht sie aus mehreren Bauherren, die zu koordinieren sind.
  • Welche Funktion hat der Bauleiter?
    Die beauftragten örtlichen Bauleiter und Fachleute überwachen und koordinieren die Ausführungsarbeiten. Sie sind Gesprächspartner der Ausführenden und Lieferanten und werden durch Büros oder Gesamtleistungserbringer gestellt.
  • Wozu braucht man eine Bauwesenversicherung?
    Versicherung für Schäden an Bauobjekten, die während der Bauzeit infolge äusserer oder innerer Einwirkungen eintreten.
  • Was ist ein Bebauungsplan?
    Der Bebauungsplan der Gemeinde gibt Aufschluss über die baurechtlichen Vorschriften. Dabei können Baubehörden eine bestimmten Bauweise vorschreiben. Zum Beispiel können Dachform, -neigung und -farbe oder gar die Art der Grundstückseinzäunung einheitlich geregelt sein. Ebenso kann vorgegeben sein, wieviel bebaut werden darf, welcher Mindestseitenabstand zum Nachbarn einzuhalten ist, welche Höhe das Gebäude haben darf oder wieviel Geschossflächen das Haus hat.
  • Wozu dient Beschichtung?
    Zur Verbesserung der Wärmedämmung (Low-E-Glas) oder um Sonnenschutz zu erreichen, werden Gläser mit hauchdünnen, farbneutralen Metallschichten versehen. In Isoliergläsern wird i.d.R. mindestens eine beschichtete Scheibe eingesetzt, bei Dreifach-Wärmedämmgläsern zwei. Die Beschichtungen sind dann zum Scheibenzwischenraum hin eingebaut; bei manchen Sonnenschutzgläsern auch auf der Außenseite.
  • Was versteckt sich hinter dem Wort "Beschlag"?
    Im Flügel eingebauter Mechanismus zur Verriegelung mit dem Blendrahmen.

    Unter dem Begriff Beschläge werden alle mechanischen Bauteile eines Fensters zusammengefasst, welche in der Beschlagsnut des Fensterflügels montiert werden. Sie haben als Funktions-Beschläge die Aufgabe, die Öffnungs- und Schließfunktion des Fensters zu steuern. Funktionsbeschläge können ebenso mit einer Kindersicherung versehen sein oder Schutz vor Einbrechern bieten. Wird das Fenster verschlossen, entsteht dabei ein Anpressdruck, mit dem die Dichtigkeit des Fensters gegenüber Regen und Wind realisiert wird.
  • Was ist ein Blendrahmen?
    Der Blendrahmen gehört zu den wichtigsten Bestandteilen des Fensters. Er wird mit dem Mauerwerk über Anker oder andere metallische Befestigungsmittel verbunden. Am Blendrahmen werden die Flügelrahmen angebracht, die beweglich sind.

    Umrahmung eines Fensters oder einer Haustür. Wird mit dem Mauerwerk verbunden und kann auch ein mehrteiliger Rahmen zur Aufnahme der Öffnungsflügel oder von Festverglasungen sein.
  • Wie funktioniert der BlowerDoor-Test?
    Mit dem BlowerDoor-Test, auch Differenzdruckverfahren genannt, kann man zuverlässig die Luftdichtheit von Gebäuden messen. Die Messung erfolgt nach Einbau der Fenster und Fertigstellung der Luftdichtheitsebene. Mittels eines Ventilators, der in eine Öffnung der Außenhülle (Haustür oder Fenster) eingesetzt wird, erzeugt man einen Uber- bzw. Unterdruck von 50 Pascal. Aufgrund der Luftmenge, die dabei eingeblasen bzw. abgesaugt wird, errechnet sich die Luftwechselrate. Ist die Luftwechselrate zu hoch, müssen eventuelle Undichtigkeiten und Leckagen ausfindig gemacht und nachgebessert werden. Der maximal zulässige n50-Wert (= Luftwechselrate) betragt im Passivhaus 0,6 h-1 .
  • Welche Besonderheiten hat die Buche als Material?
    Kurzzeichen nach DIN EN 13556: FASY

    Botanische Bezeichnung: Fagus sylvatica, Familie Fagaceae- Fagoideae

    Verbreitung: Europa, Mittelmeergebiet einschließlich Nordafrika und Mittlerer Osten, temperiertes Asien

    Handelsnamen: Buche, Rotbuche, Gemeine Buche (D), beech (USA, GB), hêtre (F), faggio (I), beuken (NL), haya (E), kaym (TR), rödbok (S), buk (CS, PL, RU), bökk (H)

    Buche – Beschreibung und Merkmale

    Kurzbeschreibung
    Die Buche ist mit ca. 15 % der Waldfläche die wichtigste Laubbaumart Deutschlands. Neuere waldbauliche Konzepte, welche die Eigenschaften der Buche als eine hervorragende Mischbaumart berücksichtigen lassen zukünftig ein steigendes Aufkommen an Buchenholz erwarten. Die höchste Wertschöpfung liegt derzeit bei den oberen Stärkeklassen des Stammholzes, dessen natürliche Begleiterscheinung, der Rotkern der Buche ist. Dieser fakultative Kern entsteht, durch äußere Faktoren (v. a. Astabbrüche) induziert, unter sehr individuellen Bedingungen im physiologisch aktiven Gewebe, welches die Buche bis ins hohe Alter über den gesamten Stammquerschnitt besitzt. Die schlichte helle Buche wird zwar derzeit noch immer vom Markt bevorzugt, doch Dank gezielten Marketings steigt die Nachfrage für Buchen-Rotkern, insbesondere im Möbel- und Parkettbereich.

    Buchen wachsen bevorzugt in der Ebene bis untere Lagen der Mittelgebirge und benötigen gute Böden. die Bäume erreichen Höhen von 25 bis maximal 40 m mit astfreien Schäften bis zu 15 m und Durchmessern von 50-80 cm, gelegentlich auch bis 1 m und mehr. Der im Bestandesschluss gewachsene Stamm ist meist geradschäftig, zylindrisch und vollholzig.

    Farbe und Struktur
    Der Splint ist grau-rosa bis gelblich und nimmt den gesamten Stammquerschnitt ein. Im Alter (ab ca. 80 Jahren) kommt es meist zur Ausbildung eines fakultativen Rotkerns. Dieser zeichnet sich durch eine lebhafte, mehrzonige oder wolkig abgestufte rotbraune Färbung aus. Zuwachszonen sind durch gefäßärmeres, dichteres Spätholz mit der Lupe deutlich erkennbar und bilden auf den tangentialen Flächen feine Flader. Holzstrahlen sind in zwei unterschiedlichen Größen vorhanden und erzeugen auf den Tangentialflächen charakteristische, dunkle Spindeln, die auf den radialen Flächen als deutliche Spiegel sichtbar sind.

    Gesamtcharakter
    Helles, homogen schlichtes Holz mit harter und dichter Oberfläche, die durch charakteristische Holzstrahlen gekennzeichnet ist. Das Holz älterer Bäume weist häufig einen dekorativen rotbraunen Farbkern (Rotkern) auf.

    Oberflächenbehandlung
    Das trockene Holz kann mit allen Präparaten nach jeder Methode behandelt werden, wenn die Mittel eine, die der gleichmäßig dichten Oberfläche angepaßt sind. Fließfähigkeit bzw. Konzentration aufweisen. Durch Beizen kann Buchenholz an nahezu jeden gewünschten Farbton angepaßt werden. Wo die natürliche oder durch Dämpfen intensivierte Farbe zum Ausdruck kommen soll, werden allgemein klare und matt glänzende Mittel für die Ober flächenbehandlung eingesetzt wie z.B. farblo se Lasuren,Mattierungen, Klarwachse, naturbelassene Ole (z.B. Leinöl) oder transparente Lacke.

    Bearbeitbarkeit
    Alle Holzsortimente der Buche lassen sich, aufgrund der allgemein homogenen Struktur und trotz der hohen Härte, leicht und sauber bearbeiten. Ausgenommen sind hier Qualitäten mit groben Faserabweichungen z. B. durch Äste. Schrauben und Nageln erfordert Vorbohren. Die Buche eignet sich gut zur Herstellung von Messer- und Schälfurnieren. Um die jeweilige Farbausprägung zu erhalten empfiehlt sich die Verwendung UV-stabiler Oberflächen-Behandlungsmittel. Buche ist nach dem Dämpfen gut zu biegen. Der Splintbereich lässt sich sehr gut tränken, der Rotkern hingegen schlecht.

    Trocknung
    Die stark schwindende Buche neigt beim Trocknen zu Verwerfen und zur Rissbildung. Die Stapelung und Trocknungsführung sollte deshalb sehr sorgfältig erfolgen, um gleichzeitig qualitätsmindernde Verfärbungen zu vermeiden. Die Trocknung des rotkernigen Holzes muss aufgrund der langsameren Feuchteabgabe ebenfalls sorgfältig durchgeführt werden.

    Natürliche Dauerhaftigkeit (DIN-EN 350-2)
    Die nat. Dauerhaftigkeit der Buche, auch die des Rotkerns ist entsprechend der Dauerhaftigkeitsklasse 5 nach DIN EN 350 schlecht, da die Kernstoffe nicht in die Zellwände inkrustiert sind.

    Verwendungsbereiche
    Aufgrund der sehr guten Festigkeitseigenschaften, der hohen Härte und des schlichten Holzbildes der unverkernten Buche, wird diese für die uniforme Möbel- und Türenindustrie sowie für Treppen, Fußböden und Schälfurniere für Sperrholz nachgefragt. Die einzigartige Farbausprägung der rotkernigen Buche prädestiniert diese für die Herstellung von dekorativen Möbeln und Inneneinrichtungen mit anspruchsvollem Design. Wegen der geringen nat. Dauerhaftigkeit sind für den Gebrauch im Außenbereich entweder klassische Holz schützende Methoden (z. B. Schwellenholz) oder neuartige, innovative Verfahren der Holzmodifikation einzusetzen (z. B. Thermobuche).

    Anmerkungen
    Die Rotkernausbildung darf nicht mit qualitätsmindernden Holzverfärbungsreaktionen, wie dem Spritzkern oder Verfärbungen nach dem Einschlag (Einlauf, Stock) verwechselt werden.

    Buche – Technische Eigenschaften
    Gewicht frisch: 820—1 070—1 270 kg/m³
    Rohdichte lufttrocken: (12-15% u)0,54—0,72—0,91 g/cm³
    Druckfestigkeit u12-1535—53—99 N/mm²
    Biegefestigkeit u12-1563—105—210 N/mm²
    Elastizitätsmodul (Biegung) u12-1510 000—16 000—18 000 N/mm²
    Härte (JANKA) ⊥, umgerechnet4,97—7,10 kN
    Härte (BRINELL) ⊥ zur Faser u12-1528—40 N/mm²
    Differentielles Schwindmass (radial)0,19—0,22 %
    Differentielles Schwindmass (tangential)0,38—0,44 %
    pH-Wert5,1—5,4
    Natürliche Dauerhaftigkeit (DIN-EN 350-2)Klasse 5

Willkommen im ENERsign® Preis-Konfigurator mit U-Wert Fenster Berechnung:

Sie möchten nicht erst mühsam verschiedene Angebote einholen, sondern gleich Richtpreise und U-Werte für unser hochwertiges ENERsign®primus Fenster erfahren? Dann probieren Sie unseren Preis-Konfigurator, hier können Sie nach Belieben Ihre Wunschfenster zusammenstellen und verschiedene Größen und Ausführungen ausprobieren.

Sie benötigen lediglich die gewünschten Maße und Fenstertypen und können sofort drauflos konfigurieren. Der Fensterpreis und U-Wert Fenster wird automatisch angepasst, sodass Sie immer den Überblick behalten und direkt vergleichen können.

Kompromisslos sind wir beim angebotenen Produkt:
ENERsign®primus Elemente mit mindestens einer dreifachen Verglasung mit einem U-Wert Glas von 0,52 W/m²K und einem g-Wert von 53%. Weitere Ausführungen und spezielle Gläser sind auf Anfrage möglich.

Willkommen im ENERsign®  U-Wert Fenster-Konfigurator:

Der U-Wert Fenster wird auch Wärmedurchgangskoeffizient genannt und gibt nach der Norm DIN EN 10077 an, wie hoch die Menge an Wärmeenergie ist, die durch ein Fenster nach draussen verloren geht.

Berechnet wird der U-Wert Fenster mit der Formel W/(m²K), also Watt pro Quadratmeter und Kelvin. Dieser Wert bezieht sich auf das gesamte Fenster und definiert die Energiemenge pro Zeiteinheit, die durch eine Fläche von einem Quadratmeter fließt, wenn sich auf beiden Seiten die Lufttemperatur um ein Kelvin unterscheidet. Je geringer dieser Wert ist, desto weniger Energie bzw. Wärme gibt das Fenster ab.

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